Bergparade der habitträger und Bergkapellen

Die Zwickauer Bergbautraditionen reichen weit zurück und haben die Stadt über Jahrhunderte geprägt. Im Mittelalter verhalf der erzgebirgische Silberbergbau zu Reichtum, Ansehen und Blüte. Dem hellen Silber folgte das schwarze Gold - die Steinkohle. Sie erlangte mit der Industrialisierung große Bedeutung, machte Zwickau zu einer führenden Industriestadt in Sachsen. Vor wenigen Jahrzehnten war es dann das Uran, das die Muldestadt wieder mit dem Erzbergbau verband. Wenn auch heute die bergmännische Arbeit ruht, so leben die Bräuche immer noch in den Menschen fort.

Im Jubiläumsjahr "900 Jahre Zwickau" wird es nicht nur eine veränderte Routenführung geben, sondern auch deutlich mehr Teilnehmer als sonst und damit auch einen anderen Ort für das Abschlusskonzert.

Insgesamt werden 610 Mitwirkende erwartet, etwa 250 mehr als im vergangenen Jahr. Erstmals nehmen die Knappschaften Dreiwerden, Freiberg, Glashütte und Pobershau teil. Dazu sind ebenfalls zum ersten Mal die Bergkapellen BMK Freiberg und Thum vertreten. Als Gastverein wird außerdem Meuselwitz-Rositz mit 13 Teilnehmern mitmarschieren. Somit laufen 340 Habit- und Uniformträger, ca. 180 Bergmusiker, ca. 30 Bergsänger sowie etwa 60 Musiker des Jugendblasorchesters Zwickau mit und zelebrieren zum Abschluss das Bergkonzert auf dem Platz der Deutschen Einheit.

  • 13:15 Uhr Aufstellung auf dem Parkplatz der Stadthalle
  • 14:00 Uhr Abmarsch am Glück-Auf-Center, Bergmannstraße

Marschroute (Dauer ca. 40 bis 50 Minuten):

  • Glück-Auf-Center (Bergmannstraße- Kreisverkehr- Porta)
  • Äußere Schneeberger Straße
  • Innere Schneeberger Straße
  • Klosterstraße
  • Kornmarkt
  • Münzstraße
  • Hauptmarkt
  • Marienplatz
  • Innere Plauensche Straße
  • Dr.-Friedrichs-Ring
  • Platz der Deutschen Einheit

  • ca. 14:50 Uhr Bergkonzert auf dem Platz der Deutschen Einheit
Bergparade
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